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Karlsruher Klimafonds

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. So arbeitet der Klimaschutzfonds

Der Karlsruher Klimaschutzfonds bietet Ihnen die Möglichkeit, direkt zur Minderung von Treibhausgasemissionen beizutragen. Dazu investiert er in geeignete Klimaschutzprojekte, die Treibhausgasemissionen reduzieren. 

Die Besonderheit des Fonds besteht darin, dass der Ausgleich von CO2-Emissionen durch Klimaschutzprojekte in Karlsruhe geschieht. Da in einem Entwicklungs- oder Schwellenland mit dem gleichen finanziellen Aufwand häufig größere CO2-Mengen eingespart werden können als in Deutschland, unterstützt der Karlsruher Klimaschutzfonds auch Projekte außerhalb von Karlsruhe.

Je nach Höhe Ihrer Spende tragen Sie zu einer bestimmten Emissionseinsparung in einem Projekt bei, für die Zertifikate ausgestellt werden.

Alle in den Projekten erzielten Emissionsminderungen werden von unabhängigen Gutachtern geprüft und zertifiziert.
Die Klimaschutzprojekte in Karlsruhe werden je nach Projekttyp in Anlehnung an den Gold Standard oder anderen anerkannten Standards entwickelt.

Zertifikate aus Projekten von Partnerorganisationen sind bereits nach international anerkannten Standards zertifiziert, z.B. dem CarbonFix Standard, dem Gold Standard oder dem Verified Carbon Standard.
Sie haben die Möglichkeit, Ihren Beitrag zum Ausgleich der von Ihnen verursachten Emissionen direkt anhand eines CO2-Rechners zu ermitteln. Trotz der Verwendung von wissenschaftlichen Standards und exakter Berechnung greift der Rechner auch auf Durchschnittswerte zurück; diese können u.U. von den tatsächlich verursachten Emissionen und ihrer Klimawirkung in ihrer genauen Höhe abweichen. 

Der Karlsruher Klimaschutzfonds ist ein Angebot der KEK – Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH (kurz KEK genannt). 

2. So werden Ihre Beiträge eingesetzt

Der Karlsruher Klimaschutzfonds setzt die Mittel zur Erreichung der Emissionsreduktionen in den von der KEK ausgewählten Projekten ein. Die für den Fonds notwendigen Personal- und Verwaltungskosten betragen höchstens 20% dieser Mittel, was durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer jährlich geprüft wird.

Der Ausgleich der CO2-Emissionen erfolgt durch Klimaschutzprojekte in Karlsruhe oder von vertrauenswürdigen Partnern in Entwicklungs- und Schwellenländern. Bei der Wahl der Projekte und Partner wendet die KEK eigene, strenge Leitlinien an, um ein Optimum für den Einsatz der finanziellen Mittel und den gewünschten ökologischen und sozialen Effekten des Projektes zu erzielen.

Obwohl nur Projekte ausgewählt werden, deren Partner für vertrauenswürdig gehalten werden, kann ein bestimmter Erfolg bei der Reduzierung von Emissionen durch die KEK nicht garantiert werden. Wenn ein Projekt nicht in der Lage ist, die CO2-Emissionen wie vereinbart zu reduzieren, wird die KEK Ihren Beitrag für ein anderes Klimaschutzprojekt verwenden und behält sich vor, die Unterstützung für Projekte zurückziehen, die ihre Verpflichtungen nicht einhalten. Um Fehlinvestitionen zu vermeiden, schließt die KEK dafür geeignete rechtliche Verträge mit den Projektbetreibern.

Die KEK generiert oder erwirbt bis spätestens zwei Jahre nach Bezahlung des Kompensationsbeitrag die entsprechende Menge an Emissionsreduktionen in den Projekten und legt die Emissionsreduktionszertifikate innerhalb dieses Zeitraums in einem international anerkannten Register (z.B. Gold Standard) sowie im extern geprüften Register des Karlsruher Klimaschutzfonds still. 

Ein eigener Anspruch auf den persönlichen Erhalt von Emissionsminderungszertifikaten wird durch die Zahlung Ihres Beitrages nicht erworben.

Die KEK wird mindestens einmal jährlich in Form eines Jahresberichtes eine Übersicht über die insgesamt eingegangenen Zahlungen und die damit bewirkten Emissionsminderungen veröffentlichen. Hierüber hinausgehende Informationsansprüche bezüglich einzelner Geschäftsvorgänge bestehen nicht.

4. Gemeinnützigkeit und Spendenbescheinigungen

Der Karlsruher Klimaschutzfonds der KEK ist als gemeinnützig anerkannt. Die KEK kann daher steuerlich anerkannte Spendenbescheinigungen ausstellen.

Für Privatpersonen sind eingehende Zahlungen als Sonderausgabe von Ihrem zu versteuernden Einkommen absetzbar und haben demzufolge einkommensteuermindernde Wirkung.
Das Gleiche gilt für Firmen/Organisationen unter der Voraussetzung, dass das klimafair-Siegel oder das Logo des Karlsruher Klimaschutzfonds nicht zum Zwecke der Werbung für klimafaire Produkte / Dienstleistungen verwendet wird (vgl. dazu Punkt 6. Steuerliche Behandlung der Kompensationszahlungen von Unternehmen).

Spendenbescheinigungen werden bis spätestens vier Wochen nach Eingang der Zahlung ausgestellt und gehen Ihnen per E-Mail oder Post zu. Im Falle eines Abonnements erhalten Sie eine Spendenbescheinigung über den Gesamtbetrag aller Zahlungen jeweils im Januar des Folgejahres.

5. Verwendung des klimafair-Siegels

Das klimafair-Siegel des Karlsruher Klimaschutzfonds ist eine geschützte Marke. Es kann von Unternehmen und Organisationen verwendet werden, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Erstellung einer CO2-Bilanz für alle Prozesse, Produkte und Dienstleistungen, die klimafair gestellt werden sollen oder bei Nachweis einer bereits bestehenden und aktuellen Bilanzierung.
  • Nachweis über die Definition und Umsetzung von Maßnahmen zur Vermeidung und Reduzierung Ihrer Emissionen.
  • Kompensation der verbleibenden Emissionen über den Karlsruher Klimaschutzfonds oder Nachweis der Kompensation über einen anderen Kompensationsanbieter.
  • Das Siegel muss dabei immer den Namen des Unternehmens / der Organisation oder des Prozesses / des Produktes / der Dienstleistung aufweisen, die klimafair gestellt wurden. Zusätzlich muss das Jahr angegeben sein, in dem die klimafair-Stellung erfolgte.
  • Das Siegel soll: 
  • auf die klimafair-Stellung des Unternehmens / der Organisation hinweisen, oder
  • darauf hinweisen, dass ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Prozess klimafair erzeugt bzw. durchgeführt wurde.

6. Steuerliche Behandlung der Kompensationszahlungen von Unternehmen und Organisationen

6.1 Verwendung des klimafair-Siegels und des Schriftzugs des Karlsruher Klimaschutzfonds zur allgemeinen Unternehmenskommunikation

Wird das klimafair-Siegel zur allgemeinen Kommunikation z.B. auf Internetseiten, Briefköpfen oder in der allgemeinen Unternehmenswerbung genutzt, gelten die Zahlungen an den Karlsruher Klimaschutzfonds zum Zwecke der CO2-Kompensation als Spenden. Die KEK stellt dem Unternehmen in diesem Fall eine Spendenbescheinigung aus.

6.2 Verwendung des klimafair-Siegels und des Schriftzugs des Karlsruher Klimaschutzfonds zur Werbung für klimafaire Produkte / Dienstleistungen

Bei der geplanten Verwendung des Siegels auf oder in der Werbung für Produkte und Dienstleistungen muss vorab durch die KEK bestätigt werden, dass die Information korrekt, begründet und nachprüfbar, relevant, im richtigen Kontext und somit nicht irreführend verwendet wird. Zudem gelten die Zahlungen an den Karlsruher Klimaschutzfonds zum Zwecke der CO2-Kompensation nicht als Spende, sondern als Betriebsausgabe. Die KEK stellt dem Unternehmen in diesem Fall eine Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer i. H. v. 19 Prozent aus.

7. Haftungsausschluss

Die KEK haftet nicht für die Richtigkeit der ihr von der Zertifizierungsorganisation oder den Projektpartnern zugänglich gemachten Informationen und die Angabe in Prospekten bzgl. der verursachten Emissionen und der erreichten Emissionsminderungen und anderen Projektinformationen.

Die KEK haftet auch nicht für den Eintritt der Reduzierung einer konkret nachweisbaren Menge an Treibhausgasemissionen. Diesen Nachweis führen die von der KEK beauftragten Prüfer.

8. Rechtswahl

Für alle aus Ihrer Kompensationszahlung zur Förderung des Klimaschutzes resultierenden Rechtsverhältnisse zwischen Ihnen und der KEK gilt deutsches Recht.

9. Urheberrechte (Lizenzen und Nutzungsrechte)

Diese Internetseite einschließlich aller Dokumente enthält urheberrechtlich geschütztes Material. Sie dürfen den gesamten Inhalt dieser Unterlagen weder im Ganzen noch in Teilen bearbeiten, umgestalten, veröffentlichen, verbreiten, senden, ausstellen, sich an dessen Verkauf oder Übertragung beteiligen, nachahmen oder in sonstiger Weise wirtschaftlich nutzbar machen.

Es ist lediglich gestattet, eine (1) Kopie des geschützten Materials zum privaten Gebrauch anzufertigen.

10. Salvatorische Klausel 

Über diese Geschäftsbedingungen hinaus gibt es keine weiteren Vereinbarungen zwischen Ihnen und der KEK resp. dem Karlsruher Klimaschutzfonds. Alle übrigen Äußerungen in den Ihnen übergebenen oder zugänglich gemachten Unterlagen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit diesen Vertragsbedingungen, erläutern diese, jedoch ohne sie zu verändern oder zu ergänzen. Sollte eine Bestimmung dieser Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, so berührt dies nicht die übrigen Bestimmungen. Die unwirksame Bestimmung ist so zu ändern oder zu ergänzen, dass der in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommene Parteiwille bestmöglich verwirklicht wird.

Stand 19. Dezember 2011

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